

Beverly Glenn-Copeland
Beverly Glenn-Copeland ist ein Singer-Songwriter, Komponist, Visionär und Pionier der trans Bewegung, der sich stilistisch zwischen Folk, elektronischer und spiritueller Musik bewegt und seit mehr als fünfzig Jahren im Rampenlicht steht. Sein erfolgreichstes Werk Keyboard Fantasies erschien bereits 1986, und gelangte Jahrzehnte später weltweit zu neuem Ruhm. Es wurde mit dem Polaris Prize Heritage Award ausgezeichnet und gilt als prägend für Ambient und Experimentalmusik. Neu erschien dieses Jahr Laughter in the Summer, ein Album voller luzider Betrachtungen über Liebe und Verbundenheit, das Älterwerden und andere transzendentale Erfahrungen, das bereits jetzt als eines der eindringlichsten in seiner langen Karriere gilt. Als engagierter Kämpfer für die Sichtbarkeit von trans Menschen und stets den Dialog zwischen den Generationen suchend, hat Glenn-Copeland bereits früh mit Künstler:innen wie Sam Smith, Bon Iver, Romy und Blood Orange zusammengearbeitet und weltweit ein neues Publikum begeistert. Seine Live-Auftritte schaffen einen intimen, emotional berührenden Resonanzraum, in dem Heutiges auf Vergangenes trifft, der zum Nachdenken anregt, aber natürlich auch zum gemeinsamen Feiern einlädt.
Damsel Elysium arbeitet mit Daēdah – als Sturmjägerin, hypnagogische Architekt:in und Seher:in. Ihre Praxis verbindet Zeug:innenschaft, Vermittlung und Aktivierung durch Mythenschöpfung, mit Klang, Licht und verkörperten Traumstrukturen. In der Auseinandersetzung mit den grundlegenden Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft alchemisiert ihre Arbeit kleinste Details und eröffnet alternative Realitäten. In Zusammenarbeit mit Natur und vom Menschen Geschaffenem werden sie zu einem Gefäß für metaphysischen Ausdruck und das performative Objekt. Ihre künstlerische Praxis speist sich aus somatischen Techniken und antikolonialer Theorie und befindet sich in stetiger Weiterentwicklung. Durch Performance, Film und Objektarbeiten erforschen sie die Grenzen von Ritual und Bewegung als präverbale Kommunikation, lösen Wahrheiten und Erzählungen auf, die sich im Raum verdichten, Rhythmus in der Luft finden und diesen transformieren.
Ihre erste Veröffentlichung erschien auf AD 93; in ihren klanglichen Arbeiten greifen sie seismische und meteorologische Kräfte auf und erzeugen maximale Spannung durch traditionelle Instrumente wie Violine, Kontrabass, Klarinette, Klavier und Cello. In jüngerer Zeit ist ihre Stimme zentral geworden – eingesetzt als Instrument phonetischer Erforschung.
Creamcake (CC) ist eine in Berlin ansässige interdisziplinäre Plattform an der Schnittstelle von elektronischer Musik, zeitgenössischer Kunst und Performance. Abseits normativer sozialer Strukturen bewegt sie sich in fluiden Denk- und Handlungsprozessen und verhandelt gesellschaftliche Gegenwartsthemen in vielfältigen Projekten. CC organisiert Ausstellungen, Performances, Konzerte, Symposien, DJ-Sets, digitale Auftragsarbeiten, Publikationen und Workshops. Dazu zählen unter anderem das jährliche 3hd Festival, Is it cold in the water?, Paradise Found, インフラ INFRA, Europool, <Interrupted = “Cyfem and Queer> sowie die Anthologie Chronologies of Creamcake.
Als queer-feministischer nomadischer Raum kooperiert CC mit zahlreichen Clubs, Community Spaces und Institutionen, darunter Berghain, Berlinische Galerie, Gropius Bau, HAU Hebbel am Ufer, Klosterruine, OHM, RSO und Südblock.
in Kollaboration mit Creamcake